Doing difference im frühen inklusiven Sprachunterricht

Praxistheoretische Überlegungen zu Differenzierung und Differenzkonstruktionen im Englischunterricht der Grundschule

Autor/innen

  • Svenja Johannsen Europa-Universität Flensburg

Schlagwörter:

Inklusion, Differenz, Differenzierung, Grundschule, Englischunterricht

Abstract

Der Englischunterricht der Grundschule, der in seiner Daseinsberechtigung in der heutigen digitalen und vernetzten Welt weiter Aufschwung gewinnt, rekurriert durch seine Fachspezifik per se auf das Fremde, Andersartige und auf Diversität. Der vorliegende Beitrag widmet sich der zentralen Frage, wie sich im Englischunterricht der Grundschule Möglichkeitsräume für diversitätssensible Differenzierung konstituieren und diese im Anspruch individueller Teilhabe von den schulischen Akteuren bearbeitet werden. Dies erfolgt im Rahmen einer qualitativ-rekonstruktiven Studie und mithilfe einer praxistheoretischen Betrachtungsfolie. Sichtbar werden Spannungsfelder, Ambivalenzen und Antinomien, die das unterrichtliche Geschehen und das Handeln der beteiligten Akteure durchziehen. Sie legen offen, dass auch ein Englischunterricht in der Grundschule sich nicht davon lösen kann, durch differenzierende Kontexte Differenz im Feld herzustellen und zu reproduzieren.

Autor/innen-Biografie

  • Svenja Johannsen, Europa-Universität Flensburg

    Svenja Johannsen M. Ed. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Flensburg im Arbeitsbereich Pädagogik des Primarbereichs.

Veröffentlicht

25.04.2024

Ausgabe

Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

Doing difference im frühen inklusiven Sprachunterricht: Praxistheoretische Überlegungen zu Differenzierung und Differenzkonstruktionen im Englischunterricht der Grundschule. (2024). Zeitschrift für Inklusion, 19(1), 101-118. https://inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/705