Inklusionsforschung als Versammlung

Autor/innen

  • Mirko Moll Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Schlagworte:

Inklusionsforschung, Beziehung, Versammlung, Ding, Sache, Objekt, Akteur, Netzwerk-Theorie, Erkenntnispolitik, Science & Technology Studies

Abstract

Der Beitrag macht den Vorschlag, das Politische von Inklusionsforschung in der Beziehung der Nähe anstatt einer der Distanz zu den Dingen und Objekten zu suchen. Mit theoretischen Einsätzen Bruno Latours erarbeitet er eine relationale Vorstellung des Sozialen, die für den Blick auf und Verschiebungen von Beziehung(sweis)en von Forschung sensibilisiert. Mit der Frage, wer sich in Forschung auf welche Weise (warum) um was versammelt, wird sodann ein Konzept von Forschung als Versammlung erarbeitet, das Dinge und Objekte als Sachen – als Sachen von Belang und als Sachen der Sorge – in den Mittelpunkt stellt. Erkenntnispolitische Fragen der Versammlung von Dingen, Sachen und Objekten sollen abschließend für Inklusionsforschung fruchtbar gemacht werden.

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Veröffentlicht

2022-08-28

Zitationsvorschlag

Moll, M. (2022). Inklusionsforschung als Versammlung. Zeitschrift für Inklusion, (3). Abgerufen von https://inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/677

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