Inklusion und Transklusion

Autor/innen

  • Bernhard Rauh Universität Regensburg

Schlagworte:

Inklusion, Inklusionsparadigma, Exklusion, Inklusion/Exklusion, Interklusion, Transklusion

Abstract

Ausgehend von einer Rekonstruktionsskizze zum aktuellen Inklusionsdiskurs leistet der Beitrag eine strukturelle Analyse des Begriffsfeldes Inklusion. Er thematisiert Verhältnisbestimmungen von Inklusion und Exklusion, die den (pädagogischen) Inklusionsdiskurs strukturieren. Hierbei werden sowohl Grenzen des etablierten begrifflichen Sets herausgearbeitet, die vor allem in der räumlichen Metaphorik verortet werden, als auch terminologische Weiterentwicklungen diskutiert. Der Begriff Inklusion erhebt Geltungsanspruch für einen Transformationsprozess wie auch dessen Ziel. Dadurch ergeben sich Irritationen im Diskurs. Es wird der Begriff Transklusion entworfen, der einen auf Inklusion ausgerichteten Transformationsprozess von Inklusions-/Exklusionszuständen, die als Interklusionen benannt werden, repräsentiert. Der Begriff Transklusion könnte dazu beitragen, den Inklusionsbegriff sowohl zu entlasten wie auch als Zielbegriff zu schärfen und damit eine Verschiebung der Grenzen unseres Denkens ermöglichen.

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Veröffentlicht

31.05.2023

Zitationsvorschlag

Rauh, B. (2023). Inklusion und Transklusion. Zeitschrift für Inklusion, (3). Abgerufen von https://inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/664

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